{"id":104284,"date":"2025-07-17T17:45:31","date_gmt":"2025-07-17T15:45:31","guid":{"rendered":"https:\/\/vdegallo.com\/?post_type=product&#038;p=104284"},"modified":"2025-07-17T17:46:55","modified_gmt":"2025-07-17T15:46:55","slug":"richard-flury-violin-sonatas-gilles-colliard","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/produit\/richard-flury-violin-sonatas-gilles-colliard\/","title":{"rendered":"Richard Flury: Violin Sonatas Nos. 4-7 &#8211; Gilles Colliard, Violine &#8211; Timon Altwegg, Klavier"},"content":{"rendered":"<p><strong>Richard FLURY:<\/strong> Violin Sonata No. 4 in C Major: I. Allegro &#8211; II. Andante &#8211; III. Allegro molto &#8211; Violin Sonata No. 5 in F Major: I. Allegro &#8211; II. Andante sostenuto &#8211; III. Scherzo vivace &#8211; IV. Allegro molto (Finale) &#8211; Violin Sonata No. 6: I. Allegro molto &#8211; II. Andante &#8211; III. Scherzo vivace &#8211; IV. Rondo. Presto finale &#8211; Violin Sonata No. 7 in C Major: I. Allegro molto &#8211; II. Andante &#8211; III. Scherzo vivace &#8211; IV. Rondo. Presto finale.<\/p>\n<p><strong>Gilles Colliard<\/strong>, Violine<br \/>\n<strong>Timon Altwegg<\/strong>, Klavier<\/p>\n<hr \/>\n<h5>Richard Flury: ein Kurzportr\u00e4t<\/h5>\n<p>Richard Flury wurde am 26. M\u00e4rz 1896 in Biberist geboren, wo er schon in fr\u00fchester Jugendzeit im Elternhaus musikalische Anregungen erhielt. Nach der Maturit\u00e4t am Gymnasium in Solothurn studierte er sieben Semester Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie an den Universit\u00e4ten von Bern, Basel und Genf. Zugleich war er Sch\u00fcler an den Konservatorien der genannten St\u00e4dte, wo er die Violinklassen von Fritz Hirt, Alphonse Brun und Paul Miche besuchte.<\/p>\n<p>Seine weiteren Lehrer waren Hans Huber (Komposition), Ernst Kurth (Kontrapunkt), Joseph Lauber (Instrumentation), Felix Weingartner (Dirigieren) und zum Abschluss seiner Kompositionsstudien Joseph Marx in Wien. Danach wirkte Flury als Violinlehrer an der st\u00e4dtischen Musikschule und an der Kantonsschule in Solothurn. Drei\u00dfig Jahre lang dirigierte er das Solothurner Stadtorchester und w\u00e4hrend einiger Jahre auch das Akademische Orchester Z\u00fcrich, den gemischten Chor \u00abHarmonie\u00bb in Bern und den Orchesterverein Gerlafingen.<\/p>\n<p>Sporadisch wurde Flury auch als Gastdirigent von Sinfoniekonzerten in Bern und Basel sowie in den Radiostudios von Z\u00fcrich und Lugano verpflichtet, in denen er vornehmlich eigene Werke zur Auff\u00fchrung brachte.<\/p>\n<p>Als Komponist war Flury der sp\u00e4tromantischen Tradition verpflichtet und w\u00fcnschte sich neue Gedanken im Rahmen der Tonalit\u00e4t, wobei er immer danach strebte, sich von einem nat\u00fcrlichen musikalischen Empfinden leiten zu lassen. F\u00fcr ihn war Musik als Sprache des Gef\u00fchls eine romantische Kunst und er war allem rein Konstruktiven abgewandt.<\/p>\n<p>Wenn seine Kompositionen oft eine starke kontrapunktische Verarbeitung der Themen aufweisen, so geschieht dies immer organisch aus einem inneren Fluss heraus. Fern jeglichen Epigonentums hat Flury zu seinem eigenen, ganz pers\u00f6nlichen Stil gefunden, was sich in der \u00e4u\u00dferst phantasievollen Harmonik und in der rhythmischen Entwicklung seiner Werke \u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p>Besonders interessant erscheint die Harmonik in den durchsichtig und kontrastreich instrumentierten Orchesterwerken, die oft impressionistische Z\u00fcge tragen und in denen er sich bisweilen nicht scheut, bis an die Grenzen der Tonalit\u00e4t vorzudringen.<\/p>\n<p>Dass der Komponist selbst Geiger war, spiegelt sich in der Behandlung der Streichinstrumente in seiner gesamten Instrumentalmusik, die er als sein Hauptgebiet betrachtete, obwohl er auch eine gro\u00dfe Anzahl von Vokalwerken hinterlie\u00df. Seine vielen Klavierwerke wiederum verraten den gewandten Pianisten, der mit dem Klaviersatz wohl vertraut war.<\/p>\n<p>Dem lebensl\u00e4nglich als Musikp\u00e4dagoge in der Provinz t\u00e4tigen Komponisten blieb ein ihm geb\u00fchrendes gr\u00f6\u00dferes Forum leider verschlossen. Die Bedeutung Richard Flurys wurde jedoch von vielen prominenten Musikern seiner Zeit erkannt, die sich schriftlich \u00fcber ihn \u00e4u\u00dferten und seine Werke zur Auff\u00fchrung brachten.<\/p>\n<p>Unter ihnen sind zu nennen: W. Backhaus, P. Baumgartner, J. Bovet, P. Burkhard, P. Casals, L. Casella, E. Jaques-Dalcroze, G. Doret, W. Gieseking, R. Ginster, H. Huber, G. Kulenkampff, J. Lauber, F. Leh\u00e1r, J. Marx, O. Nussio, H. Scherchen, O. Schoeck, M. Stader, R. Strauss, J. Szigeti und F. Weingartner.<\/p>\n<p>Zwei von Flurys Hauptwerken, die Fastnachts- und die Waldsinfonie, wurden seinerzeit auch in den europ\u00e4ischen Musikzentren Wien, Dresden, Frankfurt und Valencia sowie in Kobe (Japan) aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Im Jahre 1950 ver\u00f6ffentlichte der Verlag Habegger seine \u00abLebenserinnerungen\u00bb und 1964 wurde Flury der Kunstpreis des Kantons Solothurn verliehen. Der Komponist starb am 23. Dezember 1967 in seinem Heimatort Biberist.<\/p>\n<p>Im Jahre 2017 erschien zum 50. Todesjahr des Komponisten im Verlag Toccata Press die Biographie <em>Richard Flury: The Life and Music of a Swiss Romantic<\/em> von Chris Walton, die auch das Werkverzeichnis enth\u00e4lt, das ihn als einen der produktivsten Schweizer Komponisten ausweist, der in seinem Schaffen alle musikalischen Gattungen ber\u00fccksichtigte, wie Opern, Sinfonien, Ballette, Instrumentalkonzerte, geistliche und weltliche Chorwerke, Kammermusik, Lieder usw.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong><em>Urs Joseph Flury<\/em><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"http:\/\/www.richardflury.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.richardflury.ch<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Richard_Flury\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wikipedia<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/vdegallo.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/GALLO-CD-1751-Booklet.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CD-1751 Booklet.pdf<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Extraits \/ Excerpts<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n[playlist images=\"false\" ids=\"104256,104268,104247,104271,104262,104259,104274,104244,104253,104232,104277,104265,104238,104241,104250\"]\n","protected":false},"featured_media":104231,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false},"product_brand":[],"product_cat":[5245,5237,5252,5249],"product_tag":[],"class_list":["post-104284","product","type-product","status-publish","has-post-thumbnail","vde_composers-flury-richard_de","vde_interprets-altwegg-timon-de","vde_interprets-colliard-gilles-de","product_cat-neuheiten","product_cat-duette","product_cat-violine","product_cat-klavier_de","first","instock","taxable","shipping-taxable","purchasable","product-type-simple"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/104284","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product"}],"about":[{"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/product"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=104284"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/104231"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=104284"}],"wp:term":[{"taxonomy":"product_brand","embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product_brand?post=104284"},{"taxonomy":"product_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product_cat?post=104284"},{"taxonomy":"product_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product_tag?post=104284"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}