{"id":16509,"date":"2020-06-13T19:07:23","date_gmt":"2020-06-13T17:07:23","guid":{"rendered":"https:\/\/vdegallo.com\/?post_type=product&#038;p=16509"},"modified":"2025-05-06T15:50:53","modified_gmt":"2025-05-06T13:50:53","slug":"mendelssohn-string-quartet-no-1-op-12-string-quartet-no-2-op-13-capriccio-op-81-quatuor-sine-nomine-2","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/produit\/mendelssohn-string-quartet-no-1-op-12-string-quartet-no-2-op-13-capriccio-op-81-quatuor-sine-nomine-2\/","title":{"rendered":"MENDELSSOHN : STRING QUARTET NO. 1, OP. 12 \u2013 STRING QUARTET NO. 2, OP. 13 \u2013 CAPRICCIO, OP. 81 \u2013 QUATUOR SINE NOMINE"},"content":{"rendered":"<p><strong>Felix MENDELSSOHN :<\/strong> String Quartet No. 1 in E-Flat Major, Op. 12, MWV R25: I. Adagio non troppo &#8211; Allegro non tardante &#8211; II. Canzonetta &#8211; Allegretto &#8211; Pi\u00f9 mosso &#8211; III. Andante espressivo &#8211; IV. Molto allegro e vivace &#8211; String Quartet No. 2 in A Minor, Op. 13, MWV R22: I. Adagio &#8211; II. Adagio non lento &#8211; III. Intermezzo &#8211; Allegro con moto &#8211; Allegro di molto &#8211; IV. Presto &#8211; Adagio non lento &#8211; 4 Pieces for String Quartet, Op. 81, MWV R32: III. Capriccio.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.quatuorsinenomine.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Quatuor Sine Nomine<\/a> : Patrick Genet<\/strong>, <strong>Fran\u00e7ois Gottraux<\/strong>, Violinen \u2013 <strong>Nicolas Pache<\/strong>, Viola \u2013 <strong>Marc Jaermann<\/strong>, Cello.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vdegallo.com\/livret-vel1516\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Booklet CD-1516.pdf<\/a><\/p>\n<p>Von Wagners niedertr\u00e4chtigen antisemitischen \u00c4usserungen \u00fcber diejenigen Debussys, der ihn als \u00ab oberfl\u00e4chlich eleganten Notar \u00bb bezeichnete, ist Mendelssohn bis heute Opfer von unerkl\u00e4rlicherweise stets wiederholten Verleumdungen geblieben. Es scheint, als ob man ihm seine Lebensfreude, seine Sch\u00f6nheit, seine beneidenswerte soziale Position und seine erstaunliche sch\u00f6pferische Leichtigkeit missg\u00f6nnen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Einige seiner Werke erfreuen sich jedoch seit je der Gunst des Publikums : die Hebriden-Ouvert\u00fcre, der Sommernachtstraum, das Violinkonzert und di Italienische Symphonie. Dagegen bleibt seine Kammermusik dem \u00ab normalen \u00bb Publikum unbekannt, das stets die Quartette von Mozart und Beethoven vorzieht. Aus seiner Begeisterung f\u00fcr die Klassik findet Mendelssohn zu einer durchsichtigen, an Mozart erinnernden Schreibweise.<\/p>\n<p>Das <em>Quartett in a-moll, Op.13<\/em>, wurde in der Zeit von Juli bis Oktober 1827 von einem 18-j\u00e4hrigen J\u00fcngling geschrieben, der damals schon seinen eigenen Stil meisterhaft beherrschte. Man darf annehmen, dass der Tod Beethovens den Anstoss zur Komposition dieses neuen Werkes gegeben hat, dessen musikalischer Gehalt ungerechtfertigterweise noch immer missachtet wird. Ohne seinen geistigen Vater kopieren zu wollen, zeigt sich Mendelssohn doch beeinflusst von der Struktur der sp\u00e4ten Quartette Beethovens. Der erste Satz des Opus 13 baut sich auf \u00fcber einem Motiv aus dem Lied, Op.9, Nr. 1 <em>Ist es wahr ?<\/em>, das sich als roter Faden hindurchzieht. Der langsame Satz entwickelt sich in gespannter Chromatik, um in einer vierstimmigen Fuge zu enden, in der schon Elemente des Finale zu h\u00f6ren sind. Das folgende Intermezzo pr\u00e4sentiert das Urbild der Kunst Mendelssohns : diese unbeschwert leichtfertige Eleganz, die so viel zur absch\u00e4tzigen Beurteilung ihres Autors beigetragen hat. Das Finale ist einer der verwickeltsten S\u00e4tze, die der junge Mendelssohn je geschrieben hat. Dieser Sonatensatz wird st\u00e4ndig unterbrochen durch ein das Anfangsmotiv des Lieds wieder einf\u00fchrendes Rezitativ. Dieses hartn\u00e4kkig wiederholte <em>Ist es wahr ?<\/em>, ist es nicht eigenartig nahe dem Muss es sein ? Es muss sein ! Beethovens ?<\/p>\n<p>Mendelssohn vollendete sein <em>Quartett in Es Dur, Op.12<\/em> zwei Jahre sp\u00e4ter, im September 1829. Am Anfang steht eine kurze langsame Einleitung, gefolgt von einem mutwilligen Allegro mit einer langen Durchf\u00fchrung. Anstelle des \u00fcblichen langsamen zweiten Satzes setzt Mendelssohn eine wundersch\u00f6ne Canzonetta, die h\u00e4ufig auch allein aufgef\u00fchrt wird. Leicht dahinfliessend und von zauberhafter Einfachheit tr\u00e4gt dieses \u00e4therische St\u00fcck wiederum alle Z\u00fcge des Mendelssohnschen Genies. Das folgende Andante espressivo gibt der ersten Geige Gelegenheit, sich in grossen lyrischen Aufschw\u00fcngen von ihrer besten Seite zu zeigen. Das Finale, in wildem Galopp dahinst\u00fcrmend, ruft ganz deutlich Schubert in Erinnerung. Wie im Finale des Op.13, gebraucht Mendelssohn auch hier ein zyklisches Vorgehen, indem er anstelle eines eigenen Schlusses Elemente des ersten Satzes wiederholt.<\/p>\n<p>Das <em>Capriccio in e-moll, Op.81, Nr.3<\/em> stand fr\u00fcher als dritter Satz im Quartett Nr.7, das posthum aus vier verstreuten St\u00fccken willk\u00fcrlich zusammegesetzt worden war. Dieses kurze St\u00fcck besteht aus zwei eng miteinander verkn\u00fcpften Teilen. Einem Andante vom Typus Lied ohne Worte folgt ein Allegro fugato von seltener Energie und kontrapunktischer Dichte, so als ob Mendelssohn den Versuch unternommen h\u00e4tte, in einer neuen Zwischenform Lied und Scherzo in einem Satz zu vereinen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Fran\u00e7ois Hudry<\/strong><br \/>\n<em>\u00dcbers. Hans-Walter Hirzel<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Extraits \/ Excerpts<\/strong><\/p>\n[playlist images=\"false\" ids=\"16500,16507,16501,16503,16506,16502,16498,16504,16505\"]\n","protected":false},"featured_media":28510,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false},"product_brand":[],"product_cat":[5307,5260],"product_tag":[],"class_list":["post-16509","product","type-product","status-publish","has-post-thumbnail","vde_composers-mendelssohn-bartholdy-felix_de","vde_interprets-genet-patrick_de","vde_interprets-gottraux-francois_de","vde_interprets-jaermann-marc_de","vde_interprets-pache-nicolas_de","vde_interprets-sine-nomine-quatuor_de","product_cat-cascavelle-de","product_cat-kleine-streicher-ensembles","first","instock","taxable","shipping-taxable","purchasable","product-type-simple"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/16509","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product"}],"about":[{"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/product"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16509"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28510"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16509"}],"wp:term":[{"taxonomy":"product_brand","embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product_brand?post=16509"},{"taxonomy":"product_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product_cat?post=16509"},{"taxonomy":"product_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product_tag?post=16509"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}