{"id":37419,"date":"2016-10-24T20:20:39","date_gmt":"2023-04-25T23:08:22","guid":{"rendered":"https:\/\/vdegallo.com\/?post_type=product&#038;p=37419"},"modified":"2025-05-06T15:55:53","modified_gmt":"2025-05-06T13:55:53","slug":"franz-joseph-haydn-the-complete-violin-concertos-jean-jacques-kantorow-stuttgart-chamber-orchestra-christian-benda-2","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/produit\/franz-joseph-haydn-the-complete-violin-concertos-jean-jacques-kantorow-stuttgart-chamber-orchestra-christian-benda-2\/","title":{"rendered":"Franz Joseph Haydn: The Complete Violin Concertos &#8211; Jean-Jacques Kantorow &#8211; Stuttgart Chamber Orchestra, Christian Benda"},"content":{"rendered":"<p><strong>Franz Joseph HAYDN<\/strong>: Violin Concerto in C Major, Hob. VIIa:1: I. Allegro moderato &#8211; II. Adagio &#8211; III. Finale. Presto &#8211; Violin Concerto in A Major, Hob. VIIa:3: I. Moderato &#8211; II. Adagio &#8211; III. Finale. Allegro &#8211; Violin Concerto in G Major, Hob. VIIa:4: I. Allegro moderato &#8211; II. Adagio &#8211; III. Finale. Allegro.<\/p>\n<p><strong>Jean-Jacques Kantorow<\/strong>, Violine &#8211; <strong>Stuttgart Chamber Orchestra<\/strong>, <strong>Christian Benda<\/strong>, Leitung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/stuttgarter-kammerorchester.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/stuttgarter-kammerorchester.com<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Joseph Haydns Violinkonzerte<\/strong><\/p>\n<p>Im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen, besonders zu Mozart, scheint Haydn kein gro\u00dfes Interesse an der Form des <i>Concerto<\/i> gehabt zu haben. Sein Temperament ist weit entfernt von der Virtuosit\u00e4t mit ihrer akrobatischen Seite. Da er selbst keine besondere Beziehung zu einem bestimmten Instrument hatte, gab er keinem spezifischen Teil des kompositorischen Gef\u00fcges gr\u00f6\u00dferes Gewicht; im Gegenteil, die Entwicklung seiner musikalischen Sprache und die Erarbeitung der thematischen Schreibweise werden ihn immer mehr dazu f\u00fchren, der Gesamtheit der musikalischen Elemente mehr Bedeutung zuzumessen.<\/p>\n<p>Im Laufe der Zeit wurden Haydn viele apokryphe Konzerte zugeschrieben; dies zeigt sich besonders anhand der Violinkonzerte: laut seiner verschiedenen Biographen hatte Haydn nicht weniger als elf Werke f\u00fcr dieses Instrument geschrieben. Jedoch erlaubt uns der gegenw\u00e4rtige Stand unserer Kenntnisse nur drei Violinkonzerte als unzweifelhaft von der Hand Haydns (<i>Hob VIIal in C, VIla2 in D und VIIa3 in A<\/i>) und eines als sehr wahrscheinlich zu authentifizieren. Alle anderen sind apokryph. <i>Das Konzert Nr. 2 <\/i>(<i>Hob VIIa2 in D<\/i>) ist nur durch Eintragung in Haydns eigenem Katalog bekannt, doch wurde bisher die Partitur nicht aufgefunden. Die vorliegende Aufnahme bietet also die Gesamtheit der erhaltenen Violinkonzerte.<\/p>\n<p>[show_more more=&#8221;mehr anzeigen&#8221; less=&#8221;weniger anzeigen&#8221;]<\/p>\n<p>In seinem eigenen Katalog erw\u00e4hnt Haydn das <i>Konzert Nr. 1 in C<\/i> mit folgender Bemerkung: <i>Concerto per il violino fatto per il luigi<\/i>, das hei\u00dft f\u00fcr Luigi Tomasini, Konzertmeister der Kappelle Esterhazy. Das in einem Katalog von Breitkopf aus dem Jahre 1769 angek\u00fcndigte Werk wird erst 1909 von dieser Firma anl\u00e4sslich des hundertsten Todestages Haydns ver\u00f6ffentlicht. Dieses Konzert wurde wahrscheinlich kurz nach der Ankunft Haydns in Eisenstadt komponiert; eine Mischung von Einfl\u00fcssen aus dem italienischen und \u00f6sterreichischen Barock l\u00e4sst sich in diesem Werk erkennen. Das Orchester begrenzt sich auf die Streicher. Der erste Satz ist ein <i>Allegro moderato<\/i> im Marschrhythmus und ist in drei Teile nach dem Schema der Sonatensatzform gegliedert; jeder Teil beginnt mit dem Hauptthema. Im anschlie\u00dfenden <i>Adagio <\/i>in F spielt der Solist zuerst eine einfache aufsteigende Tonleiter, dann eine lange Melodie, gest\u00fctzt durch die Pizzicati des Orchesters bis hin zur Kadenz; danach endet der Satz mit der Tonleiter des Anfangs. Das abschlie\u00dfende <i>Presto<\/i> folgt wieder der Sonatensatzform.<\/p>\n<p>Das <i>Konzert Nr. 3 in A<\/i> wurde wahrscheinlich in den Jahren 1766 oder 1767 komponiert, ebenfalls f\u00fcr Tomasini. Das Werk wurde lange als verschollen betrachtet, doch wurde 1949 eine handschriftliche Kopie in Melk gefunden; 1961 tauchte eine zweite Kopie in Venedig auf. Im Melker Manuskript besteht das Orchester aus Streichern, zwei Oboen und zwei H\u00f6rnern (deren Partien wahrscheinlich authentisch sind); die venezianische Fassung zeigt nur Streicher. Das anf\u00e4ngliche <i>Moderato<\/i> in Sonatensatzform beginnt mit einer orchestralen Einf\u00fchrung, deren thematisches Material beim Einsatz des Solisten wiederaufgenommen wird. Darauf folgt ein <i>Adagio<\/i> in D und ein <i>Finale Presto<\/i> &#8211; formal sehr frei &#8211; das einen dramatischen Gebrauch der Pause macht, des besten Haydns w\u00fcrdig.<\/p>\n<p>Haydns Katalog seiner Werke erw\u00e4hnt das <i>Violinkonzert Nr. 4 in G<\/i> nicht. Jedoch wurde es gemeinsam mit dem <i>Konzert Nr. 1<\/i> von Breitkopf angek\u00fcndigt, und auch erst 1909, nach einer seitdem verschollenen Kopie, herausgegeben. Eine zweite Kopie ist in Wien seit 1777 bekannt. Diese geringe Anzahl von Quellen, sowie das Fehlen in Haydns Katalog, erlauben die Authentizit\u00e4t des Werkes nicht zu garantieren, jedoch ist sie als sehr wahrscheinlich anzunehmen. Das einleitende <i>Allegro moderato<\/i> ist \u00fcber einer weiten Melodie aufgebaut, was f\u00fcr das \u00d6sterreichische Barock typisch ist. Das zentrale Adagio verbindet eine sehr emotionelle Thematik mit einer feierlichen Rhythmik. Das abschlie\u00dfende Allegro zeigt wiederum einen Aufbau im Stil des \u00d6sterreichischen Barocks. Diese sehr enge Verbindung zur \u00d6sterreichischen Tradition, sowie die verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Einfachheit der solistischen Partie bringen uns auf den Gedanken, dass dieses Konzert vor den drei anderen komponiert wurde, vermutlich vor der Ankunft Haydns in Eisenstadt.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Marcel Ott<\/em><\/p>\n<p>[\/show_more]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Extraits \/ Excerpts<\/strong><\/p>\n[playlist images=\"false\" ids=\"37415,37412,37409,37406,37403,37400,37397,37394,37388\"]\n","protected":false},"featured_media":37387,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false},"product_brand":[],"product_cat":[5307,5246,5296],"product_tag":[],"class_list":["post-37419","product","type-product","status-publish","has-post-thumbnail","vde_composers-haydn-joseph_de","vde_interprets-benda-christian-de","vde_interprets-kantorow-jean-jacques-de","vde_interprets-stuttgart-chamber-orchestra-de","product_cat-cascavelle-de","product_cat-orchestermusik","product_cat-concertos-de","first","outofstock","taxable","shipping-taxable","purchasable","product-type-simple"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/37419","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product"}],"about":[{"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/product"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=37419"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/37387"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=37419"}],"wp:term":[{"taxonomy":"product_brand","embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product_brand?post=37419"},{"taxonomy":"product_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product_cat?post=37419"},{"taxonomy":"product_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product_tag?post=37419"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}