{"id":42975,"date":"2010-01-07T14:57:27","date_gmt":"2024-10-19T15:50:58","guid":{"rendered":"https:\/\/vdegallo.com\/?post_type=product&#038;p=42975"},"modified":"2024-10-19T21:01:38","modified_gmt":"2024-10-19T19:01:38","slug":"franck-grande-piece-symphonique-op-17-piece-heroique-cantabile-pastorale-op-19-philippe-laubscher-orgel","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/produit\/franck-grande-piece-symphonique-op-17-piece-heroique-cantabile-pastorale-op-19-philippe-laubscher-orgel\/","title":{"rendered":"Franck: Grande pi\u00e8ce symphonique, Op. 17 &#8211; Pi\u00e8ce h\u00e9ro\u00efque &#8211; Cantabile &#8211; Pastorale, Op. 19 &#8211; Philippe Laubscher, Orgel"},"content":{"rendered":"<p><strong>C\u00e9sar FRANCK:<\/strong> Grande pi\u00e8ce symphonique, Op. 17, FWV 23: I. Andantino serioso &#8211; Allegro non troppo maestoso &#8211; II. Andante &#8211; III. Allegro &#8211; IV. Andante &#8211; V. Allegro non troppo e maestoso &#8211; VI. Beaucoup plus largement que pr\u00e9c\u00e9demment &#8211; Pi\u00e8ce h\u00e9ro\u00efque, FWV 37 &#8211; Cantabile, FWV 36 &#8211; Pastorale in E Major, Op. 19, FWV 31.<\/p>\n<p><strong>Philippe Laubscher<\/strong> an der Orgel der Franz\u00f6sischen Kirche in Bern.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Das Orgelwerk von C\u00e9sar Franck (1822-1890)<\/h2>\n<p>C\u00e9sar Franck, der mit den gro\u00dfen Klassikern <strong>Bach<\/strong>, <strong>Mozart<\/strong> und <strong>Beethoven<\/strong> bestens vertraut war, brachte seinen Zeitgenossen die Erkenntnis wieder bei, dass die Orgel nicht nur ein Instrument zur Erzielung malerischer und oft abgeschmackter Effekte sei, sondern auch dasjenige der Gr\u00f6\u00dfe, des Lyrischen und des Geistigen sein k\u00f6nne. Dies macht ihn zweifellos zum gr\u00f6\u00dften Orgelmeister des 19. Jahrhunderts.<\/p>\n<p>Im Jahr <strong>1859<\/strong> weihte Franck die gro\u00dfe <strong>Cavaill\u00e9-Coll-Orgel<\/strong> der <strong>Basilika Sainte-Clotilde<\/strong> in Paris ein, wo er die Organistenstelle innehatte. F\u00fcr eben dieses Instrument sind seine von <strong>1860 bis 1862<\/strong> komponierten <strong>Six pi\u00e8ces pour grand orgue<\/strong> bestimmt, darunter die <strong>Grande Pi\u00e8ce symphonique<\/strong> op. 17 und die <strong>Pastorale<\/strong> op. 19.<\/p>\n<p>(<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/C\u00e9sar_Franck\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr informationen zu Wikipedia<\/a>)<\/p>\n<h3>Grande Pi\u00e8ce Symphonique<\/h3>\n<p>Die <strong>Grande Pi\u00e8ce symphonique<\/strong> erm\u00f6glicht es dem Spieler, die Klangfarbenpalette des Instruments zur Geltung zu bringen. Franck pflegte in Anlehnung an <strong>Berlioz<\/strong> zu sagen: \u00ab Zwar ist das Orchester ein K\u00f6nig, aber die Orgel ist der Papst \u00bb. Dieses Werk ist das erste Beispiel der Orgelsinfonie, einer musikalischen Gattung, die <strong>Vierne<\/strong> und <strong>Widor<\/strong> sp\u00e4ter besonders pflegten. Es weist die gleiche Form auf wie die Orchestersinfonie: Einleitung, Allegro, Andante, Scherzo und Finale, wobei diese S\u00e4tze ungetrennt ineinander \u00fcbergehen.<\/p>\n<p>Das Anfangs-Allegro in fis-Moll folgt auf ein <strong>Andante serioso<\/strong>, das auf zwei Motiven beruht. Das Scherzo wird auf unkonventionelle Weise in das Andante eingebettet. Danach tauchen alle bisher geh\u00f6rten Themen kurz auf, bevor das Werk in einem feurigen Finale gipfelt, in dem das Thema des Anfangs-Allegro erneut, hier jedoch in Dur, erklingt.<\/p>\n<h3>Pastorale<\/h3>\n<p>Die dreiteilige <strong>Pastorale<\/strong> ist eines der gelungensten Werke dieser Art. Der Titel wird durch eine poetische Stimmung gerechtfertigt, die durch passende Klangfarben hervorgehoben werden soll. Der Komponist widmete die Pastorale \u00abseinem Freunde, Herrn <strong>Aristide Cavaill\u00e9-Coll<\/strong>\u00bb.<\/p>\n<h3>Cantabile und Pi\u00e8ce H\u00e9ro\u00efque<\/h3>\n<p>Der Zyklus aus drei St\u00fccken, dem das <strong>Cantabile<\/strong> und die <strong>Pi\u00e8ce h\u00e9ro\u00efque<\/strong> entnommen sind, wurde zur Einweihung der gro\u00dfen Orgel komponiert, die Cavaill\u00e9-Coll <strong>1878<\/strong> im <strong>Trocad\u00e9ro-Palast<\/strong> erbaut hatte.<\/p>\n<p>Das <strong>Cantabile<\/strong> ist von einer lyrisch-poetischen Stimmung gepr\u00e4gt. Das Thema, das dem Trompetenregister anvertraut ist, wird durch Elemente der Grundregister unterbrochen, sodass ein Dialog zwischen diesen beiden charakteristischen Klangfarben der Orgel entsteht. Vom Sopran wechselt die Trompete in den Tenor, um einen Kanon zwischen Sopran und Bass zu schaffen. Das Werk endet in einer ruhigen und einfachen Stimmung.<\/p>\n<p>Die <strong>Pi\u00e8ce h\u00e9ro\u00efque<\/strong> basiert auf zwei Themen: Das eine ist lyrisch und st\u00fcrmisch zugleich und schwebt \u00fcber einer Folge von Akkorden im rhythmischen Hintergrund; das andere ist ein ruhiger Choral in Dur. Das Ganze steigert sich allm\u00e4hlich in einem weitr\u00e4umigen Crescendo, bis hin zu einem gro\u00dfartigen Choralsatz, der das volle Werk der Orgel voraussetzt.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Philippe Laubscher<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/diju.ch\/f\/notices\/detail\/1003449-laubscher-philippe-1936\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Biographie)<\/a><\/p>\n<p><strong>Philippe Laubscher<\/strong>, geboren <strong>1936<\/strong>, ist hauptamtlicher Organist der <strong>Predigerkirche<\/strong> (franz\u00f6sischsprachige Kirche) in Bern. Nach einer Ausbildung zum Elektroingenieur widmete er sich ganz dem Orgelspiel und studierte nacheinander bei <strong>Andr\u00e9 Bourquin<\/strong>, <strong>Andr\u00e9 Luy<\/strong>, <strong>Jiri Reinberger<\/strong> und <strong>Jean-Jacques Grunenwald<\/strong>. In der Orgelklasse von Grunenwald erlangte er den <strong>Premier prix de virtuosit\u00e9<\/strong> am Konservatorium in Genf. Neben seiner p\u00e4dagogischen T\u00e4tigkeit \u2014 er ist Professor f\u00fcr Orgelspiel an den Konservatorien in Bern und La Chaux-de-Fonds \u2014 verfolgt er eine erfolgreiche Karriere als Konzertorganist, sowohl in der Schweiz als auch im Ausland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Extraits \/ Excerpts<\/strong><\/p>\n[playlist images=\"false\" ids=\"42947,42950,42953,42956,42959,42962,42965,42968,42971\"]\n","protected":false},"featured_media":42946,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false},"product_brand":[],"product_cat":[5312,5269],"product_tag":[],"class_list":["post-42975","product","type-product","status-publish","has-post-thumbnail","vde_composers-franck-cesar_de","vde_interprets-laubscher-philippe_de","product_cat-aufnahmen-auf-vinyl-veroeffentlicht-de","product_cat-orgel-solo","first","instock","taxable","shipping-taxable","product-type-simple"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/42975","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product"}],"about":[{"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/product"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=42975"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/42946"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=42975"}],"wp:term":[{"taxonomy":"product_brand","embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product_brand?post=42975"},{"taxonomy":"product_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product_cat?post=42975"},{"taxonomy":"product_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product_tag?post=42975"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}