{"id":43258,"date":"2010-01-09T15:38:29","date_gmt":"2024-10-20T13:01:41","guid":{"rendered":"https:\/\/vdegallo.com\/?post_type=product&#038;p=43258"},"modified":"2024-10-20T15:18:11","modified_gmt":"2024-10-20T13:18:11","slug":"schumann-kinderszenen-op-15-romance-op-28-gagnebin-toccata-no-3-enfantines-nocturne-ruth-schmid-gagnebin-piano-2","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/produit\/schumann-kinderszenen-op-15-romance-op-28-gagnebin-toccata-no-3-enfantines-nocturne-ruth-schmid-gagnebin-piano-2\/","title":{"rendered":"Schumann: Kinderszenen, Op. 15 &#8211; Romance, Op. 28 &#8211; Gagnebin: Toccata No. 3 &#8211; Enfantines &#8211; Nocturne &#8211; Ruth Schmid-Gagnebin, Klavier"},"content":{"rendered":"<p><strong>Robert SCHUMANN:<\/strong> Kinderszenen, Op. 15: No. 1 Von fremden L\u00e4ndern und Menschen &#8211; No. 2 Kuriose Geschichte &#8211; No. 3 Hasche Mann &#8211; No. 4 Bittendes Kind &#8211; No. 5 Gl\u00fcckes genug &#8211; No. 6 Wichtige Begebenheit &#8211; No. 7 Tr\u00e4umerei &#8211; No. 8 Am Kamin &#8211; No. 9 Ritter von Steckenpferd &#8211; No. 10 Fast zu ernst &#8211; No. 11 F\u00fcrchten machen &#8211; No. 12 Kind im einschlummern &#8211; No. 13 Der Dichter spricht &#8211; Romance in F-Sharp Minor, Op. 28 &#8211; <strong>Henri GAGNEBIN:<\/strong> Toccata No. 3 pour piano &#8211; Enfantines: No. 1 Chanson \u00e0 2 voix &#8211; No. 2 All\u00e9gresse &#8211; No. 3 Complainte &#8211; No. 4 Encore une chanson \u00e0 2 voix &#8211; No. 5 Musique de tambour &#8211; Nocturne pour piano.<\/p>\n<p><strong>Ruth Schmid-Gagnebin<\/strong>, Klavier.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>Robert Schumann (1811-1856)<\/h3>\n<p><strong>Kinderszenen Op. 15<\/strong><\/p>\n<p>Robert Schumann komponierte die <em>Kinderszenen<\/em> im Jahre 1838. Am 12. Februar dieses Jahres schrieb er, dass er \u201esch\u00f6ne kleine Dinge\u201c komponiert hat und dass er bis zum Samstag Kinderszenen geschrieben hat. Am 24. Februar notierte er, dass er die \u201ekleine Tr\u00e4umerei\u201c komponiert hat. F\u00fcr Clara f\u00fcgte er hinzu, dass sie ihm einmal gesagt hat, sie denke an ihn wie an ein Kind: \u201eIst das eine unbewusste Antwort?\u201c Sie wird sehen, dass gro\u00dfe Fl\u00fcgel zu diesem Kind gewachsen sind, denn er hat mehr als 30 kleine St\u00fccke geschrieben und davon 12 gew\u00e4hlt, die er unter dem Titel <em>Kinderszenen<\/em> zusammengelegt hat. Sie wird sicher gro\u00dfe Freude daran haben, sie zu spielen, sie soll nur vergessen, dass sie eine Virtuosin ist!<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich spielte Clara sie sofort mit der sch\u00f6nsten Musikalit\u00e4t und so fein, wie es m\u00f6glich ist. Die Art der Ausdruckskraft in diesen St\u00fcckchen ist gar nicht kindlich, wie man zuerst denken k\u00f6nnte. Es gibt da eine Macht der Schilderung, die so fein und so gro\u00df ist, dass eine tiefe Poesie hervortritt. Der Interpret hingegen soll die Arbeit vergessen lassen, die jede kleine musikalische Figur, jede feinnervige Phrasierung und jede Betonung fordert, damit diese kleinen Meisterwerke in ihrer ganzen Reinheit und Zartheit wiederleben.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>Henri Gagnebin (1886-1977)<\/h3>\n<p>Henri Gagnebin wurde in Br\u00fcssel geboren. Er arbeitete in Paris mit Vincent d\u2019Indy und Louis Vierne. Danach war er Professor an den Musikhochschulen von Neuenburg, Lausanne und Genf. In dieser Stadt war er 32 Jahre lang Direktor des Konservatoriums. Er war Gr\u00fcnder und Pr\u00e4sident des Internationalen Musikwettbewerbs von Genf (1938-1959) und auch Pr\u00e4sident der weltlichen Federation der Internationalen Musikwettbewerbe.<\/p>\n<p>Seine dritte Toccata l\u00e4sst uns eine Art dumpfen Glockenklang erleben, wie in einem alten D\u00f6rfchen. Er hatte eine Vorliebe f\u00fcr diese heimlichen T\u00f6ne des l\u00e4ndlichen Lebens.<\/p>\n<p>Henri Gagnebin hatte auch ein ganz pr\u00e4zises Ged\u00e4chtnis seiner kindlichen Empfindungen und W\u00fcnsche, wie zum Beispiel den Wunsch, Trommel zu schlagen. Er wei\u00df sie pr\u00e4zise in einer feinen oder sp\u00f6ttischen Musikalit\u00e4t auszudr\u00fccken (Enfantines).<\/p>\n<p>Seine Nocturne ist nicht im Stil von Chopin, sondern t\u00f6nt doch ebenfalls poetisch.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>Ruth Schmid-Gagnebin<\/h3>\n<p>Ruth Schmid-Gagnebin wurde 1921 in Neuch\u00e2tel geboren. Sie studierte Musik in Z\u00fcrich, Lausanne und vollendete ihre Studien in Genf sowie in Paris, wo sie sich in einer Tradition voller ausdr\u00fccklicher Klarheit und Poesie einf\u00fchrte.<\/p>\n<p>Hier ist, was ein Milaner Kritiker \u00fcber ihr Konzert in der Zeitung <strong>\u201eL\u2019Italia\u201c<\/strong> schrieb:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eLa sua arte \u00e8 raffinata, variata e graduata, con tutti gli accorgimenti dello stile.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>In der <strong>\u201eNational Zeitung\u201c<\/strong> in Basel erkl\u00e4rte ein Kritiker:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eIhr Spiel hinterlie\u00df einen nachhaltigen Eindruck, denn die Meistersch\u00fclerin von Dinu Lipatti verf\u00fcgt \u00fcber eine stupende Gewandtheit.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>In Deutschland sch\u00e4tzte man besonders ihre Art, Debussy zu spielen. So bemerkte der gro\u00dfe Kritiker Wiederbusch in der <strong>\u201eNeuen Rheinzeitung\u201c<\/strong>:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eSie scheint pr\u00e4destiniert f\u00fcr die sensible Zartheit dieser Traumvisionen und brachte in flimmernd-flie\u00dfenden T\u00f6nen das Geheimnisvoll-Unw\u00e4gbare zum Ausdruck.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Im letzten Winter spielte sie in der Schweiz in sechs verschiedenen St\u00e4dten, einschlie\u00dflich Z\u00fcrich (Tonhalle) und Vevey (Grand-Th\u00e9\u00e2tre), die Integrale der 24 Et\u00fcden op. 10 und op. 25 von Chopin. Von diesem Werk machte sie eine Schallplatte zugunsten der Kranken.<\/p>\n<p>Die Kritik zu ihrer Kunst, Liszt wiederzugeben, schrieb:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eUne pianiste qui excelle dans la virtuosit\u00e9 du romantisme.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Nach der Ver\u00f6ffentlichung ihrer letzten Integrale der <strong>\u201ePr\u00e9ludes\u201c<\/strong> von Claude Debussy lebte Ruth Schmid-Gagnebin teilweise in der Schweiz und teilweise in New York, wo Debussy wieder aktuell wurde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Ruth_Schmid-Gagnebin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr dazu auf Wikipedia<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Extraits \/ Excerpts<\/strong><\/p>\n[playlist images=\"false\" ids=\"43254,43191,43197,43200,43203,43206,43209,43212,43215,43218,43221,43224,43227,43230,43233,43236,43239,43242,43245,43248,43251\"]\n","protected":false},"featured_media":43190,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false},"product_brand":[],"product_cat":[5312,5268],"product_tag":[],"class_list":["post-43258","product","type-product","status-publish","has-post-thumbnail","vde_composers-gagnebin-henri_de","vde_composers-schumann-robert_de","vde_interprets-schmid-gagnebin-ruth_de","product_cat-aufnahmen-auf-vinyl-veroeffentlicht-de","product_cat-klavier-solo","first","instock","taxable","shipping-taxable","product-type-simple"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/43258","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product"}],"about":[{"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/product"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=43258"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/43190"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=43258"}],"wp:term":[{"taxonomy":"product_brand","embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product_brand?post=43258"},{"taxonomy":"product_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product_cat?post=43258"},{"taxonomy":"product_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vdegallo.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product_tag?post=43258"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}