Extraits / Excerpts
Mozart: Fantasie c-Moll KV 475 und Sonate c-Moll KV 457 - Quartet in G Minor, K. 478 - Eni Dibra Hoffmann
Wolfgang Amadeus MOZART: Fantasia in C Minor, K. 475 – Piano Sonata No.14 in C Minor, K. 457: I. Molto Allegro – II. Adagio – III. Allegro assai – Piano Quartet in G Minor, K. 478: I. Allegro – II. Andante – III. Rondo
Eni Dibra Hoffmann, piano
Daniel Kobyliansky, violon
Shelley Sörensen, alto
Matthias Walpen, violoncelle
Eni Dibra Hoffmann
Eni Dibra Hoffmann wurde in Tirana in eine Künstlerfamilie geboren. Schon früh nahm sie an verschiedenen albanischen Wettbewerben wie „EPTA“, dem „Wettbewerb albanischer Werke“ und „Junge Pianisten“ teil und gewann bei letzterem den ersten Preis. Nach dem Abschluss ihrer Studien am Musikgymnasium „Jordan Misja“ in Tirana setzte sie ihre Ausbildung in Neuenburg fort.
Als Studentin in der Klasse von Sylviane Deferne erwarb sie ihr Solistendiplom. Anschließend vertiefte sie unter der Leitung von Marc Pantillon ihre Kenntnisse in Kammermusik und Liedbegleitung. Darüber hinaus besuchte sie Meisterkurse bei Naum Shtarkman, Luiz de Moura Castro, Paul Badura-Skoda, Florent Boffard und Gerardo Vila.
Im Jahr 2006 gewann sie den Preis für die beste Begleitung beim 12. „Concorso Internazionale di Canto Solistico“ in Gorizia. Mit Unterstützung von Pro Helvetia unternahm sie mit verschiedenen Kammermusikformationen Konzertreisen nach Albanien und spielte Beethovens Tripelkonzert mit dem Sinfonieorchester des albanischen Rundfunks und Fernsehens.
Gemeinsam mit ihrer Mutter, Anita Tartari, trat sie als Duo beim Festival „Pianodrom“ in Tirana auf. Heute lebt sie in Biel/Bienne in der Schweiz. Mit großer Begeisterung engagiert sie sich in verschiedenen Konzertprojekten und unterrichtet daneben an der Musikschule Seeland und an der Musikschule Biel, wo sie ihre Leidenschaft für die Musik an ihre Schülerinnen und Schüler weitergibt.
Mozart: Fantasie c-Moll KV 475 und Sonate c-Moll KV 457
Mozart Fantasie c-Moll KV 475 und die Sonate c-Moll KV 457 sind seit ihrer Entstehung miteinander verbunden und wurden gemeinsam beim Verlag Artaria veröffentlicht.
Das Manuskript galt jedoch lange Zeit als unwiederbringlich verloren, bis es 1990 eine Bibliothekarin in Philadelphia beim Abstauben der Regale entdeckte. Die Internationale Stiftung Mozarteum in Salzburg erwarb es später für nahezu zwei Millionen Dollar. Diese beiden Werke zählen zu Mozarts bemerkenswertesten Kompositionen für Klavier. Die Fantasie geht wahrscheinlich auf Improvisationen zurück, die er im Rahmen der von ihm in Wien veranstalteten Subskriptionskonzerte spielte; sie gehört zu den wenigen, die niedergeschrieben wurden. Nach den kraftvollen Anfangsakzenten in c-Moll bewegt sie sich durch verschiedene Tonarten, bietet sogar heitere Passagen in Dur, bevor sie zur Ausgangstonart zurückkehrt.
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